Deutschland ist seit Jahrzehnten weltweit führend in der Nutzung erneuerbarer Energien und Umwelttechnologien. Wind-, Solar-, Biomasse- und Wasserkraft machten 46 2019 % des deutschen Strommixes aus. Dies entspricht einem Anstieg von 5.6 Prozentpunkten gegenüber 2018. Der Großteil des sauberen Stroms stammte aus Onshore- und Offshore-Windkraft (24.4 %), gefolgt von Solarenergie (9 %) und Biomasse (8.7 %). Der Rest entfiel auf Wasserkraft. Alle erneuerbaren Technologien zusammen erzeugten 238.37 Terawattstunden Strom. Nun wurde ein Plan vorgeschlagen, Deutschland bis 80 zu 100 bis 2050 Prozent mit erneuerbaren Energien zu versorgen.
Der Anteil erneuerbarer Energien dürfte auch 45 über 2020 % liegen. Obwohl 2019 aufgrund des hervorragenden Wetters die Solarstromproduktion zunahm, werden weitere erneuerbare Energiequellen ans Netz gehen, und die Wetterlage dürfte auch 2020 einigermaßen konstant bleiben. Langfristig dürften erneuerbare Energien bis 65 2030 % des gesamten Energieverbrauchs decken. Dementsprechend wird Deutschland bis 80 100 bis 2050 Prozent erneuerbare Energien nutzen.
Grün Erneuerbare Energien Integration
Es bleibt noch viel zu tun, um die gesellschaftliche Akzeptanz von erneuerbare Energie Die kommerzielle Förderung und die Forschungsziele in Deutschland haben sich verschoben, um einer neuen Phase des Wandels Rechnung zu tragen. Das Ziel sei es heute, so argumentiert er, das große Ganze zu verstehen: Wie kann Deutschland bewährte Technologien für erneuerbare Energien in ein koordiniertes Netzwerk integrieren, das Unternehmen und Gesellschaft stabil mit Strom versorgt? Um neue Formen der Energieerzeugung zu ermöglichen, müssen insbesondere das deutsche Stromnetz und die Speicherkapazitäten modernisiert werden.
Die Solarindustrie beispielsweise war einst eine florierende Branche. Dennoch stehen weiterhin Mittel für Spitzenforschung zur Verfügung. Das meiste Geld wurde für Projekte ausgegeben, die die branchenübergreifende Zusammenarbeit fördern.
Deutschland wird 80 bis 100 Prozent erneuerbare Energie nutzen, wobei
- Die Regierung wird zwischen heute und 400 2025 Millionen Euro in Projekte investieren, die sich mit der Energiespeicherung, dem Aufbau eines Stromnetzes mit erneuerbarer Energie, der Anpassung industrieller Prozesse an die schwankende Nutzung erneuerbarer Energiequellen wie Sonne und Wind sowie der Kombination konventioneller und erneuerbarer Energieerzeugung befassen.
- Im Gegensatz zur üblichen Finanzierungsstruktur sind an jeder Initiative Hunderte von Partnern beteiligt. Der Schwerpunkt liegt darauf, Wissenschaftler mit Industriekonzernen, Privatunternehmen und der Zivilgesellschaft zusammenzubringen, um die öffentliche Beteiligung zu sichern. Eines der Projekte bringt beispielsweise 18 akademische Einrichtungen, 27 Industrieunternehmen und drei zivilgesellschaftliche Organisationen zusammen, um an der Umwandlung von intermittierend verfügbarem erneuerbarem Strom in Wasserstoff oder andere Moleküle zur Speicherung zu arbeiten.
Gemeinsam gegen Deutschlands Probleme im Bereich erneuerbare Energien vorgehen

Auch Politiker und Soziologen finden in der deutschen Forschung zu erneuerbaren Energien eine Heimat. Über 1.6 Millionen Solarzellen sind auf Dächern und Feldern in ganz Deutschland zu sehen, Windräder sind zum alltäglichen Anblick geworden – und nicht jeder ist erfreut über diese Entwicklung.
Infolgedessen erweitern Forschungsinstitute, die sich bislang auf wissenschaftliche und technologische Fragen konzentrierten, ihr Portfolio um wirtschaftliche Analysen und „Akzeptanzforschung“. Sie hoffen, so besser zu verstehen, wie sie Unternehmen dazu motivieren können, auf grüne Energie umzusteigen, und wie sie die öffentliche Meinung zur Energiewende beeinflussen können.
Das Fraunhofer-Institut für Solarenergieforschung steht an vorderster Front dieses Wandels. Es beschäftigt rund 1,200 Mitarbeiter und arbeitet an der Schnittstelle zwischen angewandter Wissenschaft und Industrie. Es forscht mit einer Kombination aus öffentlichen und privaten Mitteln. Henning argumentiert, dass staatliche Finanzierung allein nicht ausreiche, um einen nachhaltigen Forschungssektor für erneuerbare Energien aufzubauen und ein Hauptgrund für Deutschlands Probleme im Bereich der erneuerbaren Energien sei. Politik und Wissenschaft müssten hart daran arbeiten, die öffentliche und private Unterstützung aufrechtzuerhalten.
Photovoltaik-Solarmodule sind ein gutes Beispiel: Staatliche Förderungen brachten Deutschland an die Spitze der Photovoltaik-Forschung, doch die kostengünstige Produktion trieb die Hersteller schließlich ins Ausland. Henning befürchtet, dass deutsche Investitionen in die Batterieentwicklung und andere Bereiche ein ähnliches Schicksal erleiden könnten, wenn die Politik nicht vorsichtig vorgeht. Lesen Sie auch Warum transparente Solarmodule die Zukunft sind



