Bei der Bruttomessung handelt es sich um ein Abrechnungssystem, das im Zusammenhang mit erneuerbaren Energien, insbesondere Solarenergie, eingesetzt wird. Dabei wird der gesamte von der Anlage erzeugte Strom in das Netz zurückgespeist und der Anlagenbesitzer erhält für die gesamte erzeugte Strommenge eine feste Einspeisevergütung.
Im Gegensatz zur Netzeinspeisung, bei der nur überschüssiger, ins Netz zurückgespeister Strom gutgeschrieben wird, behandelt die Bruttoeinspeisung den gesamten vom System erzeugten Strom als separate Einheit , unabhängig vom Verbrauch vor Ort.
Merkmale der Bruttomessung
Das Hauptmerkmal der Bruttomessung besteht darin, dass der Anlagenbesitzer für die gesamte Leistung der Anlage entschädigt wird, unabhängig davon, ob diese vor Ort verbraucht oder ins Netz eingespeist wird.
Die sogenannte All-Inclusive- oder Total-Metering-Methode ist eine in bestimmten Regionen angewandte Methode, um den von erneuerbaren Energiequellen wie Solaranlagen oder Windkraftanlagen erzeugten Strom am Entstehungsort zu messen, bevor er in das Stromnetz eingespeist wird.
Es wird in verschiedenen Bereichen eingesetzt, darunter in Wohn-, Gewerbe-, Industrie- und Gemeinschaftssolaranlagen sowie in Wind- und Biogas- oder Biomasse-Energiesystemen.
Wofür werden sie verwendet?
Die Bruttomessung ermöglicht eine präzise Messung der gesamten erzeugten Energie und erleichtert so eine faire Vergütung oder Gutschrift für überschüssige Energie, die in das Netz zurückgespeist wird.
Es wird auch häufig in gemeinschaftlichen Solarprojekten eingesetzt, um eine gerechte Verteilung der Energiegutschriften unter den Teilnehmern zu gewährleisten, was es zu einem beliebten Ansatz im Bereich der erneuerbaren Energien macht. Davon profitieren viele Menschen. Solarenergie ist heutzutage unerlässlich, und mit ihrer Hilfe können wir unseren Lebensunterhalt langfristig sichern.



