Das Programm „Property Assessed Clean Energy“ (PACE) ist ein innovativer Ansatz zur Finanzierung von Energieeffizienzmaßnahmen und der Nutzung erneuerbarer Energien in privat genutzten Immobilien. Sowohl gewerbliche als auch private PACE-Programme funktionieren nach einem ähnlichen Prinzip und ermöglichen es Immobilieneigentümern, die Finanzierung förderfähiger Modernisierungsmaßnahmen zu sichern. Die anfallenden Kosten werden über einen freiwilligen Beitrag schrittweise zurückgezahlt. Wichtig ist, dass die PACE-Beiträge an die Immobilie selbst und nicht an die Person gebunden sind.
Programm zur Verlustrückstellung für immobilienbewertete saubere Energie (PACE)
Als Reaktion auf Bedenken der FHFA wurde im März 2014 das PACE-Verlustrückstellungsprogramm (Property Assessed Clean Energy) ins Leben gerufen. Ziel des Programms ist die Unterstützung von PACE-Finanzierungen für Wohngebäude, insbesondere für Projekte zur Verbesserung der Energie- und Wassereffizienz, dezentrale Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien und Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Das Programm zielt darauf ab, die potenziellen Risiken der PACE-Finanzierung zu minimieren und gleichzeitig diese vorteilhaften Initiativen zu fördern.
Das Hauptziel des PACE-Verlustrücklagenprogramms ist die Risikominderung für Hypothekengeber mit erstrangiger Hypothek. Dies geschieht durch die Bereitstellung von Entschädigungen für Verluste, die ihnen aufgrund einer PACE-Grundschuld auf einer Immobilie im Falle einer Zwangsversteigerung oder eines erzwungenen Verkaufs entstehen. Das Rücklagenprogramm deckt verschiedene Arten von Verlusten ab, darunter PACE-Zahlungen, die geleistet werden, während sich das zwangsversteigerte Haus im Besitz des Hypothekengebers befindet, sowie Verluste bis zur Höhe der ausstehenden PACE-Gebühren bei einem erzwungenen Verkauf aufgrund unbezahlter Steuern oder Sonderabgaben.
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