Kathodischer Korrosionsschutz ist eine Technik, die beinhaltet das Anlegen einer geringen elektrischen Spannung zwischen einer Struktur und dem Boden, um die Oxidation freiliegender Metalle in dieser Struktur zu verhindern. Es handelt sich um eine Technik zum Schutz unterirdischer und unter Wasser liegender Metallstrukturen vor Korrosion.
Im Allgemeinen werden alle untergetauchten oder vergrabenen Metallstrukturen, einschließlich Schiffe, Offshore-Schwimmer, Unterwasserausrüstung, Häfen, Pipelines und Tanks, mit diesem Schutz vor Korrosion geschützt.
Was sind die Grundprinzipien des kathodischen Korrosionsschutzes?
Die Methode basiert auf der Umwandlung aktiver Bereiche einer Metalloberfläche in passive, wodurch sie effektiv zur Kathode einer elektrochemischen Zelle werden. Erfahren Sie mehr über Korrosion und elektrochemische Zellen.
Durch die Stromzufuhr wird das Potenzial des Metalls gesenkt, der Korrosionsangriff gestoppt und ein kathodischer Schutz erreicht. Es gibt zwei Möglichkeiten, diesen Schutz zu erreichen:
1. Schutz durch kathodische Opferanoden
Verbinden des zu schützenden Metalls mit eine Anode Die einfachste Methode für kathodischen Schutz ist die Verwendung von korrosionsanfälligen Metallen. Häufig verwendete Metalle sind Zink, Aluminium und Magnesium. Das unedleste und aktivste Metall dient als Anode für die anderen und opfert sich durch Korrosion (Metallabgabe), um die Kathode zu schützen. Daher der Name Opferanode. Opferanoden müssen gleichmäßig verteilt und in der Nähe des zu schützenden Bereichs platziert werden, da ihre Betriebsspannung niedriger ist als bei Fremdstromanoden.
2. ICCP, auch bekannt als Kathodischer Schutz durch Fremdstrom
ICCP-Systeme basieren auf einer geregelten Gleichstromversorgung, die oft als Schalttafel, als externe Stromquelle. Der zur Polarisierung der zu schützenden Oberfläche benötigte Strom wird über das Bedienfeld zugeführt. Speziell entwickelte Inertanoden bestehen oft aus leitfähigem Material, das alternative anodische Prozesse unterstützt, anstatt sich einfach in Metallionen aufzulösen und so den Schutzstrom zu verteilen.
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Wann wird kathodischer Schutz erreicht?
Kathodische Sicherheit: Bei jedem Metall, das mit Strom versorgt wird, verschiebt sich sein übliches Potenzial ins Negative. Stahl ist vollständig kathodisch und durch eine Spannung auf einem bestimmten Niveau geschützt.



