Biogenes CO₂ umfasst Kohlenstoff, der in Holz, Papier, Grasschnitt und anderen Biokraftstoffen vorkommt. Dieser Kohlenstoff wurde ursprünglich durch Photosynthese aus der Atmosphäre aufgenommen und wird durch Abbauprozesse auf natürliche Weise wieder zu CO₂ umgewandelt . Gemäß den Richtlinien des GHG-Protokolls unterscheidet SIMAP biogene Kohlenstoffemissionen und stuft sie als klimaneutral ein.
Dies bedeutet, dass biogene Emissionen klimaneutral bleiben und nicht zu Ihrem gesamten Treibhausgas-Fußabdruck beitragen . Dennoch ist es gemäß den Empfehlungen des Treibhausgasprotokolls ratsam, die Berichterstattung über biogene Emissionen für eine umfassende und transparente Bewertung einzubeziehen.
Wie werden biogene Emissionen berechnet?
Die neuesten SIMAP 2020-Emissionsfaktoren bieten nun die Möglichkeit, auf diese Emissionsfaktoren zuzugreifen und sie anzupassen. Zuvor wurden diese Faktoren im Hintergrund berechnet und hatten keine Anpassungsoptionen.
Die Berechnung der biogenen CO₂ - Emissionsfaktoren umfasst die Bestimmung des prozentualen Anteils der CO₂- Emissionsfaktoren , der auf jede relevante biogene Quelle entfällt. In den Berechnungen von SIMAP wurden folgende biogene Prozentsätze angewendet:
- Hackschnitzel, Gras und Holz – 100 % biogen
- Destillat und Restbiowärme – 20 % biogen
- B100 – 100 % biogen
- E85 – 74 % biogen
- B20 – 20 % biogen
- B5 – 5 % biogen
- Verbrannter Abfall – 53 % biogen
- Ethanol – 100 % biogen
Bei Interesse können Sie diese Emissionsfaktoren einsehen, indem Sie auf der Seite „Emissionsfaktoren“ einfach im Dropdown-Menü „Emissionsart“ die Option „biogen“ auswählen .
Was sind die Quellen biogener Kohlenstoffemissionen?
Diese Emissionen stammen aus natürlichen Quellen und müssen in photochemischen Gittermodellen berücksichtigt werden, da sie einen weitreichenden und konstanten Einfluss auf die Hintergrundluftchemie haben. Während diese Modelle üblicherweise Emissionen aus Vegetation und Böden einbeziehen, gibt es weitere bedeutende Quellen.
- vulkanische Emissionen,
- Blitz und
- Meersalz.
Die Berechnung biogener Kohlenstoffemissionen erfolgt üblicherweise mithilfe eines Modells, das räumliche Details zu Vegetation, Landnutzung, Temperatur und Sonneneinstrahlung berücksichtigt. Die Eingaben für das Modell sind typischerweise räumlich verteilte Daten, die Ergebnisse sind gerasterte biogene Emissionen. Diese Emissionen können anschließend weiter analysiert und als Input für photochemische Rastermodelle verwendet werden.
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