Die Installation einer Solaranlage ist heute die klügste Entscheidung, doch vorher ist es wichtig, sich über die Grundlagen zu informieren. Verschiedene Solarladeregler gehören ebenfalls zu den Komponenten einer PV-Anlage. Wir stellen sie Ihnen im Detail vor.
Was ist ein Solarladeregler?
Es handelt sich um einen Regler für die Solarbatterie, der deren Überladung verhindert. Solarladeregler dienen als Schnittstelle zum Batteriespeichersystem. Sie verhindern Schäden an den Batterien durch Überlastung oder Überladung und sind insbesondere bei netzunabhängigen Solarsystemen erforderlich. MPPT und PWM sind die bekanntesten Arten von Solarladereglern.
Welche Arten von Solarladereglern gibt es?
Grundsätzlich gibt es 4 Arten von Ladereglern.
1. MPPT-Laderegler
Es ermöglicht die Die Spannung der Solarmodule kann von der Batteriespannung abweichen.. Der Maximal Steckdose Nachführung (MPPT) kann den Punkt der maximalen Stromproduktion durch Solarmodule mit ihrer variierenden Array-Eingangsfunktion identifizieren.
Sie unterbrechen den Stromkreis zwischen Solarmodulen und Batterien und schützen so das System effektiv. MPPT-Regler werden vorzugsweise für Systeme mit negativer Erdung verwendet, da sie eine negative Leitungsreferenz verwenden und dann wieder auf die positive Leitung umschalten.
Einschränkung – Wärmeableitung ist ein häufiges Problem bei MPPT-Ladereglern, insbesondere bei Verwendung in großen Solaranlagen.
2. PWM-Regler
Diese Regulierungsbehörden arbeiten ständig wie ein schneller Ein-/Aus-Regler und passen sich selbst an durch Variieren der Geschwindigkeit und Breite der an die Batterie gesendeten Impulse. Bei 100 % Breite des Transistors laden Solarmodule die Solarbatterie vollständig auf, bei 0 % Breite ist der Transistor ausgeschaltet.
Dies verhindert den Stromfluss von den Modulen zu den Batterien. Dies geschieht meist bei Überspannung oder wenn die Batterie vollständig geladen ist. Einige PWM-Regler können für empfindliche Lasten in Serienregler umgewandelt werden, wenn diese ein Problem mit dem durch die PWM-Frequenz erzeugten Geräusch haben. PWM-Controller sind Serienreglern ähnlich, verwenden jedoch keine Transistoren.
Einschränkung – PWM-Regler können außerdem extrem hohen Temperaturen nicht standhalten.
3. Serienregler
Dieser Solarladeregler öffnet den Stromkreis, nachdem die Batterie eine festgelegte Spannung erreicht hat. Anschließend lässt er den Stromfluss zwischen Batterien und Solarmodulen zu, bis die Abschaltspannung (hohe Temperatur) wieder erreicht wird. Ein Serienregler verwendet ein Relais oder einen Transistor, um Solarmodule mit Batterien zu verbinden oder zu trennen.
Diese Laderegler können in beiden Erdungssystemen (negativ und positiv) verwendet werden. Serienregler werden auch als Ein-/Aus-Regler bezeichnet und mit ihnen haben Batterien entweder den vollen Strom oder keinen.
4. Shunt-Regler
Sie Kurzschließen von Solaranlagen, sobald die Batterien eine festgelegte Spannung erreichen. Sie werden auch als Impulsregler bezeichnet und sind Einzelzustands-Laderegler, die durch Ein- und Ausschalten der Laderegelung funktionieren.
Shunt-Regler verfügen ebenfalls über einen Transistor und eine Sperrdiode. Erstere unterbricht oder verbindet die Solaranlage mit Batterien, während letztere die Batterie gleichzeitig vor Kurzschlüssen schützt.
Diese Solarladeregler eignen sich ideal für negativ geerdete Systeme, da sich ihre Sperrdiode in der positiven Diode befindet. Dadurch eignen sie sich ideal für kleine PV-Anlagen.
Siehe auch: Einstellungen des Solarladereglers
Welche Funktionen haben Solarladeregler?
Hier ist eine Liste der Funktionen, die von den verschiedenen Solarladereglertypen ausgeführt werden.
- Batterie-Unterbrechungsschutz: Nachdem die Batterie normal geladen wurde, wird die Spannung über der Last begrenzt, um sicherzustellen, dass weder die Last noch die Batterie beschädigt werden.
- Tageslichtsteuerung: Bei Verwendung mit Solarleuchten schaltet der Laderegler tagsüber (bei gutem Sonnenlicht) den Lastausgang automatisch ab. Nach Sonnenuntergang schaltet er die Last automatisch wieder ein, wodurch sich die Solarleuchten nachts automatisch ein- und morgens automatisch ausschalten.
- BlitzschutzBei Gewittern steigt die Wahrscheinlichkeit von Blitzeinschlägen, wenn Ihre Solarmodule hoch montiert sind. Im Falle eines Blitzeinschlags wird über Leitungen Hochspannung zugeführt, die Batterien und Verbraucher nicht bewältigen können. Laderegler unterbrechen den Stromkreis, um zu verhindern, dass diese Hochspannung die Solaranlage und ihre Geräte erreicht.
- Lastkurzschluss- und ÜberstromschutzSolarbatterien haben üblicherweise eine Spannung von 12 V. Sobald der Laststrom 10 A oder mehr überschreitet, wird die Last kurzgeschlossen. Die Sicherung brennt durch. Diese kann ausgetauscht werden, und Ihr Solarladeregler ist wieder einsatzbereit.
- Überladeschutz: Wenn die Ladespannung (DC) höher als die Schutzspannung ist, trennt der Laderegler die Batterie automatisch von einer Stromquelle (Solarmodule), um eine Überladung zu verhindern.
- Überentladungsschutz: Wenn die Batteriespannung niedriger als die Schutzspannung ist, trennt der Laderegler die Batterie von der Last und schützt sie vor Entladung oder Überentladung.
- Überspannungsschutz: Wenn die Spannung zu hoch ist, schalten Solarladeregler den Ausgang automatisch ab. Sie regeln die Spannung und öffnen den Stromkreis, wenn die Batteriespannung ein optimales Niveau erreicht.
- Verpolungsschutz der Batterie: Bei einer Verpolung der Batterie verhindern Laderegler deren Funktion. Nach der Korrektur der Polarität kann die Batterie wieder verwendet werden.
- Selbstprüffunktion: Wenn der Laderegler aufgrund interner oder externer Faktoren nicht ordnungsgemäß funktioniert, führt er einen Selbsttest durch. Anschließend sendet er über Monitore und Telefonanwendungen Signale und Warnungen an den Benutzer.
- Temperaturkompensation: Solarladeregler überwachen die Temperatur der Batterie. Wenn die Temperatur nicht ideal ist, reguliert er den Lade- und Entladewert, sodass die Batterie optimal funktioniert.
Mehr erfahren über Lastausgang des Solarladereglers.
Welche Anwendungen gibt es für die verschiedenen Arten von Solarladereglern?

Mit der zunehmenden Nutzung von Solaranlagen steigt auch die Nachfrage nach Solarladereglern. In der Regel in Kombination mit einem netzunabhängigen Solarstromsystem kann ein Solarladeregler in verschiedenen Anwendungen eingesetzt werden.
- Hybrid-Solarstromsystem (Wohngebäude)
- Kleine Solarstromsysteme verwenden Laderegler mit Pulsweitenmodulation (PWM).
- Solar-Straßenlaternen und Solarleuchten
- Windkraftturbinen und kleine Wasserturbinen verwenden Laderegler mit Maximum Power Point Tracking (MPPT).
Kann ich ein Solarpanel ohne Laderegler verwenden?
Ja, technisch gesehen können Sie PV-Module ohne Laderegler verwenden und direkt an die Batterie anschließen. Generell wird empfohlen, Verwenden Sie Solarmodule mit einem LadereglerDie folgenden Bedingungen können jedoch als Ausnahmen betrachtet werden.
- Mit Solarmodulen mit geringer Leistung Sie können auf den Laderegler verzichten. Dies wird der Batterie wahrscheinlich keinen Schaden zufügen, da sich die Betriebsspannung nach dem Anschluss an die Batterie verringert.
- Batterie- und Panelspannung synchronisieren sich, das heißt Die Ausgangsspannung des Panels und die Eingangsspannung der Batterie sind nahezu identisch..
- Wenn Sie eine Batterie langsam laden von Solarmodulen um 5W.
- Verwenden Sie USB-Anschlüsse an Solarmodulen weil die Panels über integrierte intelligente IC-Chips verfügen, die die an Ihr Gerät gelieferte Spannung regulieren und es so vor Über- oder Unterladung schützen.
WICHTIG – Wenn ein Panel pro 2 Batterieamperestunden 50 Watt oder weniger abgibt, ist gemäß der allgemeinen Regel ein Laderegler erforderlich.
Mit verschiedenen Solarladereglern können wir unsere PV-Anlagen schützen. MPPTs gelten als die effektivsten, doch je nach Anlagentyp und genutzter Leistung sind auch andere Regler geeignet. Auf unserer Website finden Sie weitere nützliche Informationen zu Solaranlagen, Komponenten und verwandten Themen.
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