Die Kathode ist der Punkt, an dem Elektronen in das System eintreten (Strom austritt) . In einem polarisierten elektrischen Gerät wird die metallische Elektrode, durch die der Strom austritt, als Kathode bezeichnet. Kathoden sind positiv geladen.
Andererseits wird die Elektrode in einem polarisierten elektrischen Gerät, über die Strom aus einem externen Stromkreis fließt, als Anode bezeichnet. Positiv geladene Ionen, sogenannte Kationen, bilden Kathoden, während Anionen (negativ geladene Ionen) Anoden bilden.
Die Kathode ist die negativ geladene Elektrode in einem elektrisch betriebenen Gerät . Zu diesen Geräten gehören Oszilloskope, Dioden, Elektronenröhren, Kathodenstrahlröhren, Elektrolysezellen zur Wasserstofferzeugung und Sekundärbatteriezellen für wiederaufladbare Batterien.
Da in einem Stromerzeugungsgerät die Richtung des Elektronenflusses umgekehrt ist, bilden die Kathoden den positiven Pol. Bei der Nutzung der Batterieenergie werden solche Geräte in galvanische Zellen , nicht wiederaufladbare Primärzellen und wiederaufladbare Sekundärzellen unterteilt. Da die Kathode in vielen Anwendungen Elektronen zur Stromerzeugung benötigt, lagert sie durch die aufgenommenen Kationen allmählich Masse an.
Was sind Kathodenstrahlen?
Kathodenstrahlen sind Elektronen, die aus der Kathode einer Entladungsröhre austreten, welche ein Gas unter niedrigem Druck enthält, oder Elektronen, die in manchen Elektronenröhren von einem Glühfaden freigesetzt werden. Hohe Temperaturen entstehen, wenn Kathodenstrahlen auf ein kleines Objekt im Vakuum oder auf ein hartes Target (Antikathode) fokussiert werden (Kathodenstrahlofen). Bestimmte Moleküle, die den Kathodenschirm bedecken, werden von Kathodenstrahlen getroffen, wodurch die Moleküle (und somit der Schirm) Licht emittieren.
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Das Kathodenstrahloszilloskop (auch Kathodenstrahlröhre oder CRT genannt), das zur Überwachung von Schwankungen und Werten einer Wechselspannung oder eines Wechselstroms verwendet wird , sowie die Bildröhre von Fernsehern und Radargeräten sind allesamt Produkte dieses Effekts in Kombination mit der kontrollierten Ablenkung eines Kathodenstrahls durch elektrische oder magnetische Felder.
Gase werden zu wirksamen elektrischen Leitern und beginnen als Kathodenstrahlen zu fließen, wenn eine Hochspannungsladung von einer Induktionsspule an Röhren abgegeben wird, die mit Gasen bei sehr niedrigem Druck (0.01 mm Quecksilbersäule) gefüllt sind.



