Energie-KPIs oder -Kennzahlen sind eine effektive Methode, um energiebezogene Prozesse jeglicher Art zu überwachen, zu analysieren und zu optimieren . Diese Leistungskennzahlen werden hauptsächlich von Energieversorgern und -herstellern eingesetzt, da Energie für sie ein entscheidender Produktionsfaktor ist.
In einem Energieunternehmen werden Key Performance Indicators (KPIs) verwendet. Dazu gehören die Stromproduktion und der Kohlendioxidausstoß. Auch der Anteil des aus erneuerbaren Quellen erzeugten Stroms sowie der interne Energie- und Wasserverbrauch werden berücksichtigt.
Welche Umwelt-KPIs sollten Sie verwenden?
Berücksichtigen Sie bei der Auswahl ökologischer Leistungskennzahlen die Maßnahmen Ihres Unternehmens, die den Ressourcenverbrauch beeinflussen.
Die Überwachung von Schwankungen in Ihrem Grundenergieverbrauch erweist sich als vorteilhaft. Darüber hinaus sind KPIs erforderlich, um die tatsächliche Leistung Ihres Unternehmens offenzulegen. Dieses Verständnis ist unerlässlich, wenn Sie Verbesserungen erzielen und gleichzeitig andere Einschränkungen im Griff behalten möchten. Wenn Sie sich mit den wichtigsten Leistungsindikatoren im Energiebereich auseinandersetzen, interessiert Sie vielleicht auch, was ein Energieaudit ist.
Was sind wichtige Kennzahlen für Leistungsindikatoren?
Zu den erkennbaren Kennzahlen bzw. Leistungsindikatoren im Bereich der erneuerbaren Energien zählen:
1. Anlagenverfügbarkeit (PA): Diese Kennzahl gibt den prozentualen Anteil der Zeit an, in der eine Anlage in Betrieb sein kann. Bei einer Verfügbarkeit von 97 % ist ein Windpark nur 3 % der Zeit aufgrund von Reparaturen oder Stillstand außer Betrieb. Der Vergleich der PA verschiedener Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien kann helfen, defekte Maschinen, Ausfälle der Netzanbindung usw. zu identifizieren.
2. Leistungsverhältnis (PR): Es vergleicht die tatsächliche Leistung mit der theoretischen Leistung einer Anlage zur Erzeugung erneuerbarer Energien in einem Referenzzeitraum, der ebenfalls von entscheidender Bedeutung ist. Abweichungen des Leistungsverhältnisses können die durch die verschiedenen Anlagenkomponenten verursachten Verluste aufzeigen. Das PR berücksichtigt die Netzverfügbarkeit, die zur Stromerzeugung erforderliche Mindesteinstrahlung und die Einstrahlungswerte zum jeweiligen Zeitpunkt. Dies ermöglicht es Investoren und Betreibern, verschiedene Anlagen allein anhand des Leistungsverhältnisses und auf einer einheitlichen Skala zu vergleichen.
3. Kapitalrendite (ROI): Diese Kennzahl ist ebenfalls einfach zu berechnen; sie vergleicht den Nettogewinn eines Projekts im Bereich erneuerbarer Energien mit den ursprünglichen Ausgaben. Der ROI wird hauptsächlich verwendet, um die Machbarkeit eines Projekts in der Vorentwicklungsphase zu ermitteln. Investoren können ihn nutzen, um zu entscheiden, ob sie das Projekt weiterverfolgen oder abbrechen. Der ROI ist auch für das Projektmanagement relevant, insbesondere wenn Vergleiche im Vordergrund stehen. Investoren und Betreiber müssen diese Kennzahl regelmäßig überwachen, um die Rentabilität ihres Projekts sicherzustellen.
4. Nettobarwert (NPV): Diese Kennzahl dient Immobilieninvestoren zur Beurteilung der Rentabilität eines Projekts. Der Nettobarwert (NPV) ergibt sich aus der Berechnung des Barwerts zukünftiger Zahlungsströme. Dazu werden die diskontierten zukünftigen Cashflows über die gesamte Laufzeit der Investition addiert und die ursprünglichen Investitionskosten subtrahiert.
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