Behind-The-Meter (BTM)-Energiespeicher beinhaltet die Integration von Energiespeichersystemen wie Batterien, wodurch Nutzer überschüssigen Strom für die spätere Nutzung speichern können. Dieser Ansatz, der in Schwellenmärkten wie Rechenzentren besonders beliebt ist, zielt darauf ab, Spitzenlastkosten zu decken, die Netzstabilität zu verbessern und bei Ausfällen in Regionen mit unzuverlässigen Stromnetzen Notstrom bereitzustellen.

Das für diese Lösung zentrale elektrochemische Gerät, bekannt als Batterie-Energiespeichersystem (BESS), nimmt beim Laden Energie auf und gibt sie bei Bedarf als Strom oder andere Dienste ab. BTM BESS bezieht sich speziell auf stationäre Speichersysteme, die auf der Kundenseite an den Leistungszähler des Versorgungsunternehmens an das Verteilungssystem angeschlossen sind.

Was sind die Merkmale der Energiespeicherung hinter dem Zähler (BTM)?

Eigenschaften der Behind-The-Meter-Energiespeicherung (BTM):

1. Größe und Menge

  • BTM-Systeme haben kleinere Kapazitäten aber es gibt viele.
  • Problem: Die Komplexität von Größe und Menge behindert die Integration und bereitet den Versorgungsunternehmen bei der Verarbeitung von Anwendungen Schwierigkeiten.
  • Lösung: Gut konzipierte Verbindungsprozesse können diesen Vorgang vereinfachen, ohne das Stromnetz negativ zu beeinflussen.

2. Standortwahl und Betrieb

  • Versorgungssysteme werden lokalisiert und eingesetzt, um den Bedarf des Stromnetzes zu decken.
  • BTM-Systeme werden installiert und als Reaktion auf Kundenbedürfnisse betrieben.
  • Problem: Eine Nichtübereinstimmung zwischen den Anforderungen des Kunden und des Stromsystems.
  • Lösung: Wirksame Entschädigungsmechanismen und andere politische Instrumente können die Interessen in Einklang bringen und sicherstellen, dass die Einführung und der Betrieb von BTM-Systemen allen Beteiligten am Stromnetz zugute kommen.

3. Sichtweite

  • Netzbetreiber und Energieversorger haben nur begrenzte Kenntnisse über den Betrieb von BTM-Systemen, wobei nur die Differenz zwischen Kundennachfrage und Speicherbetrieb beobachtet wird.
  • Problem: Diese Einschränkung kann sich auf Planungsübungen und routinemäßige Betriebsabläufe auswirken.
  • Lösung: Gut strukturierte Verbindungsanforderungen können die Installation ausreichender Mess- und Telemetriegeräte vorschreiben, um die Versorgungsunternehmen zu unterstützen. Die potenzielle Belastung der Installationskunden sollte jedoch sorgfältig bedacht werden.

Siehe auch: Was ist thermische Energiespeicherung?

Was sind die Unterschiede zwischen Behind-The-Meter- und Front-Of-The-Meter-Systemen?

Sowohl Behind-the-Meter- als auch Front-of-the-Meter-Systeme spielen eine wichtige Rolle im Energiemix, dienen jedoch unterschiedlichen Zwecken und wirken sich auf Energieverbraucher unterschiedlich aus. Behind-the-Meter-Systeme ermöglichen es den Kunden, ihre Energieerzeugung und ihren Energieverbrauch zu steuern, Dies bietet Möglichkeiten zur Kosteneinsparung und Erhöhung der Widerstandsfähigkeit.

Front-of-the-Meter-Systeme hingegen sind entscheidend für die Sicherstellung der Gesamtenergieversorgung und Netzstabilität und werden immer wichtiger, da wir uns immer stärker auf erneuerbaren Energiequellen.

Muss lesen: Was ist Energiearbitrage?

Share.
mm

Elliot ist ein leidenschaftlicher Umweltschützer und Blogger, der sein Leben der Aufklärung über Umweltschutz, grüne Energie und erneuerbare Energien verschrieben hat. Dank seines Hintergrunds in Umweltwissenschaften verfügt er über ein tiefes Verständnis für die Probleme unseres Planeten und setzt sich dafür ein, andere darüber aufzuklären, wie sie etwas bewirken können.

Lassen Sie eine Antwort