Erneuerbarer Dieselkraftstoff wird aus Fetten und Ölen wie Sojaöl oder Rapsöl hergestellt. Es wird einem chemischen Prozess unterzogen, um es chemisch mit Diesel aus Erdöl identisch zu machen. In den USA erfüllt es die ASTM D975-Spezifikation für Erdöl, während es in Europa der Norm EN 590 entspricht. Ein Hauptvorteil von erneuerbarem Diesel ist seine Vielseitigkeit. Er kann als direkter Ersatz für Dieselkraftstoff verwendet oder mit beliebig viel Diesel aus Erdöl gemischt werden.

Es ist wichtig zu beachten, dass erneuerbarer Diesel und Biodiesel nicht dasselbe sind. Erneuerbarer Diesel, früher als grüner Diesel bekannt, wird hauptsächlich durch Hydrotreating hergestellt, kann aber auch durch Vergasung, Pyrolyse und andere biochemische und thermochemische Verfahren hergestellt werden. Er entspricht der ASTM D975-Spezifikation für Dieselkraftstoff. Biodiesel hingegen ist ein Monoalkylester, der durch Umesterung hergestellt wird. Er erfüllt die ASTM D6751-Norm und ist für die Mischung mit Dieselkraftstoff zugelassen.

Wie wird erneuerbarer Dieselkraftstoff hergestellt?

Die Herstellung von erneuerbarem Dieselkraftstoff kann durch verschiedene technologische Verfahren erfolgen. Kommerzielle Produktionsanlagen setzen derzeit überwiegend auf Hydrotreating, wobei Fette, Öle und Schmierstoffe als primäre Rohstoffe verwendet werden. Im Folgenden sehen wir uns einige der Technologien an, die bei der Herstellung von erneuerbarem Diesel zum Einsatz kommen:

1. Traditionelles Hydrotreating

Diese Methode wird häufig in Erdölraffinerien verwendet und beinhaltet die Reaktion von Lipiden (Rohstoff) mit Wasserstoff unter hohen Temperaturen und Drücken in Gegenwart eines Katalysators. Kommerzielle Anlagen nutzen diese Technologie derzeit.

2. Biologische Zuckerveredelung

Ähnlich dem Verfahren zur Herstellung von Zellulose-Ethanol wird bei diesem Verfahren eine biochemische Dekonstruktion unter Hinzufügung von Organismen eingesetzt, die Zucker in Kohlenwasserstoffe umwandeln.

3. Katalytische Umwandlung von Zuckern

Bei diesem Verfahren wird eine Reihe katalytischer Reaktionen eingesetzt, um einen Strom von Kohlenhydraten in Kohlenwasserstoffbrennstoffe umzuwandeln.

4. Vergasung

Bei diesem Verfahren wird Biomasse thermisch in Synthesegas umgewandelt, das anschließend katalytisch in Kohlenwasserstoffbrennstoffe umgewandelt wird.

5. Pyrolyse

Organische Materialien werden bei erhöhten Temperaturen ohne Sauerstoff chemisch zersetzt. Dabei entsteht flüssiges Pyrolyseöl, das zu Kohlenwasserstoffbrennstoffen weiterverarbeitet werden kann – entweder eigenständig oder als Rohstoff für die gemeinsame Zufuhr von Rohöl in herkömmlichen Erdölraffinerien.

6. Hydrothermale Verarbeitung

Bei diesem Verfahren werden Hochdruck- und Mitteltemperaturbedingungen eingesetzt, um die chemische Zersetzung von Biomasse oder nassen Abfallstoffen einzuleiten. Das Ergebnis ist ein Öl, das katalytisch zu Kohlenwasserstoffbrennstoffen umgewandelt werden kann.

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Elliot ist ein leidenschaftlicher Umweltschützer und Blogger, der sein Leben der Aufklärung über Umweltschutz, grüne Energie und erneuerbare Energien verschrieben hat. Dank seines Hintergrunds in Umweltwissenschaften verfügt er über ein tiefes Verständnis für die Probleme unseres Planeten und setzt sich dafür ein, andere darüber aufzuklären, wie sie etwas bewirken können.

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