Es gibt zahlreiche Städte auf der Welt, und sie werden zunehmend von jungen Menschen bevölkert. Man geht davon aus, dass bis 2030 etwa 60 % der städtischen Bevölkerung in Entwicklungsländern aus Menschen unter 18 Jahren bestehen werden. Zu diesem Überschuss an jungen Menschen kommt das mobile Wunder hinzu.

Mehr als 75 % der Weltbevölkerung sind bereits mit Mobiltelefonen ausgestattet. Die Preise sinken, und die Smartphone-Technologie wird immer intelligenter. Die Zukunft liegt jedoch nicht in Breitbandzugang, Telefonen oder der Verbreitung von Mobiltelefonen. Es geht darum, wie Mobiltelefone genutzt werden, auch im städtischen Bereich. Jugendliche mit Mobiltelefonen können auch die politische Ordnung entscheidend verändern.

Mit der wachsenden Jugend wächst auch das Mobilfunkwunder. Mehr als 75 % der Weltbevölkerung sind bereits mit Mobiltelefonen ausgestattet. Und obwohl die Preise sinken und die Smartphones immer intelligenter werden, dreht sich die Zukunft nicht nur um Telefonie oder Breitband-Internetzugang und nicht nur um die Verbreitung des Mobilfunks. Es geht vielmehr darum, wie Mobiltelefone genutzt werden, insbesondere im städtischen Bereich.

Aufgrund des Wandels nach der Jahrtausendwende sind Regierungen weltweit gezwungen, sich an die Jugend zu wenden. Diese Regierungen müssen ein stärkeres Gespür für die Jugend entwickeln: auf ihre Sorgen eingehen, ihre Bedürfnisse berücksichtigen, ihre Energien nutzen usw. IKT wird zu einem immer mächtigeren Instrument. Regierungen weltweit müssen die Augen für eine neue Realität öffnen, in der junge Menschen mit mobilen Plattformen ausgestattet sind. Jugendüberschuss, mobiles Wunder und Städte gehen Hand in Hand.

Welche kreativen Anwendungen finden junge Menschen zur Verbesserung der Regierungsführung?

Dies sind einige Beispiele für die kreativen Anwendungen, die junge Menschen finden, um die Regierungsführung zu verbessern-

  • Huduma ist eine Plattform in Kenia, die Bürgern mobile Kommunikationswege bietet, um ihre Kommentare oder Bedürfnisse per SMS, Telefon oder E-Mail an Dienstleister und Behörden zu übermitteln. Ähnliche Dienste und Plattformen gibt es in Mexiko und Peru.
  • Junge Menschen haben heute einen neuen Zugang zu Führungspersönlichkeiten und Führungspositionen. Elektronische Kommunikation vereinfacht die herkömmliche Kommunikation zwischen Bürgern und Gemeinden. Sie macht umständliche und zeitaufwändige persönliche Termine und offizielle Treffen in den Gemeindeämtern überflüssig. Das gestiegene Verkehrsaufkommen setzt Regierungen unter Druck, der immer schwerer zu ignorieren ist.
  • Auf mobilen Plattformen werden zunehmend Georeferenzierungsfunktionen verfügbar. Dies hat die Beziehung junger Menschen zu ihren lokalen Regierungen und Gemeinden erweitert. Dies zeigt sich auch in Programmen wie SieheClickFix und Community Mapping. Solche Programme lenken die Aufmerksamkeit breiterer Kreise und Behörden auf Umstände oder Probleme, die von den Beamten der lokalen Regierungen in städtischen Gemeinden übersehen werden.
  • Das wirksamste Mittel, um die breite Masse der Bevölkerung zu erreichen, ist nach wie vor das Radio. In Nepal ermöglicht das Projekt „Voices of Youth“ Jugendlichen, Textnachrichten (SMS über eine gebührenfreie Handynummer) zu nutzen, um sich gegenseitig zu unterstützen und sich auszudrücken. Die Sendungen werden in Radioprogrammen ausgestrahlt, die von Millionen von Jugendlichen gehört werden.
  • In der Kirgisischen Republik wird die Website Poltimer genutzt, um die Wahlversprechen von Politikern nach ihrer Amtsübernahme zu verfolgen. Im Jemen schulte das Ersod-Projekt fast 1,000 Jugendliche in der Wahlbeobachtung im Februar 2012. Es bot die Möglichkeit, Unregelmäßigkeiten, verdächtige Aktivitäten oder Wahlverstöße per SMS zu melden.

Relevante Artikeln: Umfrage: Mangelndes Bewusstsein der Bevölkerung für Smart Cities

Damit haben Sie sicher etwas über den Jugendüberschuss, das mobile Wunder und die Städte verstanden.

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