Die AIC (Amperage Interrupt Capability) ist der maximale Fehlerstrom , den die Schutzeinrichtung sicher ableiten kann, ohne Schäden an Geräten, Personal oder Schweißnähten zu verursachen. Der Effektivwert (Amps RMS Symmetric) wird zur Messung der AIC-Nennleistung verwendet.
Was sind Schutzunterbrechungsgeräte in AIC?
Gleichstromsicherungen müssen über eine ausreichend hohe Kurzschlussstromstärke (AIC) verfügen, um den maximalen Strom zu unterbrechen. Leitungsschutzschalter und Sicherungen sind Beispiele für Schutzeinrichtungen, die unter die Definition der Kurzschlussstromstärke (AIC) fallen. Die AIC-Nennleistung gibt an, ob ein Produkt über einen Stromkreisschutz verfügt. Beispielsweise kann ein Zählerkasten aufgrund des darin enthaltenen Leitungsschutzschalters eine AIC-Nennleistung aufweisen. Die AIC-Nennleistung (Amperage Interrupt Capacity) von Produkten liegt typischerweise zwischen 5 kA und 200 kA. Sie bezeichnet den höchsten Fehlerstrom, den die Schutzeinrichtung sicher unterbrechen kann, ohne dass es zu einem Kurzschluss kommt oder Personen oder Anlagen gefährdet werden. Die AIC-Nennleistung wird anhand des Effektivwerts (ARM) berechnet. Ein Gerät mit einer AIC-Nennleistung von 10 kA kann beispielsweise einen Strom von bis zu 10,000 Ampere unterbrechen, ohne einen Kurzschluss gegen Erde zu verursachen oder stromführende Bauteile freizulegen.
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Wie schränkt AIC SCCR ein?
An Zählerleitungen und Zählersteckdosen zeigen die Kurzschlussstrombelastbarkeitswerte (SCCR) an, ob ein Trennschalter die Stromzufuhr vollständig unterbricht. Die SCCR ist durch die Kurzschlussstrombelastbarkeit (AIC) der Leitungsschutzschalter in der Zählerleitung begrenzt. Die SCCR gibt effektiv den maximalen Fehlerstrom an, den der Zähler tolerieren kann oder der vom Netzanschluss geliefert werden kann. Eine Zählersteckdose mit einer SCCR von 10 kΩ kann einen dreiphasigen Stoßstrom von bis zu 10,000 Ampere ohne unmittelbare Gefahr oder Ausfall aushalten.



