Solarmodule werden üblicherweise im Labor unter bestimmten Bedingungen getestet, die als Standardtestbedingungen bezeichnet werden. Standardtestbedingungen (STC) werden branchenweit verwendet, um die Leistung von PV-Modulen zu messen. Zu diesen Bedingungen gehören: Zelltemperatur von 25° C, eine Bestrahlungsstärke von 1000 W/m² und eine Luftmasse von 1.5 (AM1.5) Spektren. Dies bezieht sich auf die Stärke und Farbe des Sonnenlichts, wenn es an einem klaren Tag auf eine um 37° geneigte Oberfläche zur Sonne fällt, die sich in einem Winkel von 41.81° über dem Horizont befindet. Viele Hersteller verwenden in ihren Blitztests STC-basierte Leistungsmessungen.
Kristalline Silizium- und Dünnschicht-PV-Module werden unter Standardtestbedingungen (STC) getestet, um ihre elektrische Leistung fair und objektiv zu vergleichen. Diese Bewertung gewährleistet eine zuverlässige und aussagekräftige Beurteilung verschiedener Solar-PV-Module.
STCs für den Innen- und Außenbereich
Die von Herstellern üblicherweise verwendeten Testbedingungen basieren in der Regel auf Labor- oder Produktionsumgebungen in Innenräumen. Diese Bedingungen unterscheiden sich jedoch von den realistischen Bedingungen, denen Solarmodule bei der Installation auf Dächern oder Montagegestellen ausgesetzt sind.
Messungen von Photovoltaik-Modulen (PV-Anlagen) im Außenbereich werden unter Berücksichtigung der zum Messzeitpunkt herrschenden Einstrahlung und Temperatur durchgeführt. Für Planer und Hausbesitzer sind zuverlässige Informationen wichtig, um das passende Modul für ihre Bedürfnisse auszuwählen.
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Leistung von PV-Modulen unter Standardtestbedingungen (STC)
Die Leistung eines Photovoltaikmoduls (PV) unter Standardtestbedingungen wird allgemein als Peak-Watt oder Wp bezeichnet und durch Multiplikation von Stromstärke und Spannung ermittelt. Der Maximum Power Point (MPP) ist ein wichtiger Punkt auf der IV-Kurve eines PV-Moduls. Sie markiert den Spitzenwirkungsgrad und die höchste Ausgangsleistung die das Gremium erreichen kann.
Die meisten Solaranlagen arbeiten konstant mit maximaler Kapazität. Die Nennleistung eines PV-Moduls entspricht in der Regel der vom Hersteller angegebenen DC-Leistung. Sie befindet sich auf der Rückseite des Moduls, zusammen mit anderen Standard-Stromstärken (STC) wie Stromstärke, Spannung und Wattzahl. Beispiel: 100 WDC.
Darüber hinaus handelt es sich bei den Nominal Operating Conditions (NOC) eines PV-Moduls um einen standardisierten Satz von Referenzbedingungen, die seine Leistung unter realen Außenbedingungen zu Messzwecken genau nachbilden.
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