Mobile Ticketing-Lösungen spielen eine entscheidende Rolle für die Zukunft des öffentlichen Nahverkehrs. Sie liefern nicht nur Daten, sondern tragen zu mehr Effizienz, Zugänglichkeit und Nachhaltigkeit in modernen Verkehrssystemen bei. Entdecken wir heute die Gründe für die Umstellung des öffentlichen Nahverkehrs auf mobiles Ticketing und wie diese Lösungen den Weg für eine intelligentere und zugänglichere Zukunft ebnen.
Was ist Mobile Ticketing?
Dies bezieht sich auf den Kauf, die Nutzung, den Empfang, die Aufbewahrung und die Verwaltung von Tickets über die offizielle mobile App. Dazu gehört die Nutzung von Funktionen wie Passbook oder Wallet auf einem Mobilgerät , der Ticketagenten-App oder anderer genehmigter digitaler Methoden. Der Kontoinhaber kann über die mobilen Ticketing-Plattformen auf sein Kontoprofil zugreifen.
Gründe für die Umstellung des öffentlichen Nahverkehrs auf mobiles Ticketing
Heute leben mehr Menschen in Städten als außerhalb. Bis 2050 werden fast 70 % der Bevölkerung in Städten leben. Dies führt zu Problemen mit der städtischen Infrastruktur und dem städtischen Verkehr und führt zu Überbevölkerung und Staus, die Einwohner, Besucher und Unternehmen beeinträchtigen.
Städte weltweit kämpfen mit den Folgen ihres eigenen Siegeszugs. Dies zeigt sich in Industrieländern, wo die Menschen lieber in die Städte zurückkehren, als sich in den Vororten niederzulassen, ebenso wie in Schwellenländern, wo Menschen ländliche Gebiete verlassen und in florierende urbane Zentren ziehen.
Noch wichtiger sind die langfristigen Vorteile für die Verkehrsbetriebe und die gesamte Stadt. Durch die Senkung der Bargeldkosten kann künftig ein größerer Teil der Investitionen in die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur und die Verbesserung des Angebots für Pendler fließen.
Hier ist eine Liste der Faktoren, die Verkehrsbetriebe weltweit dazu motivieren, auf mobiles Ticketing umzusteigen.
1. Ausweitung der Transitnutzung
MIFARE® 2GO fördert Wachstum und Innovation für neue Unternehmen und ermöglicht es Verkehrsbetrieben, wettbewerbsfähig zu bleiben. Darüber hinaus bietet es lukrative zusätzliche Vertriebskanäle mit dem Potenzial, den Umsatz zu steigern und Kunden durch interaktive Inhalte zu begeistern. Dank der nahtlosen Erweiterungsmöglichkeiten können Verkehrsbetriebe ihre Dienstleistungen mühelos ausbauen und so den Bedürfnissen ihrer Fahrgäste gerecht werden.
MIFARE 2GO ermöglicht den sicheren Zugang zu verschiedenen privaten Orten wie Hotelzimmern, Büros und Universitäten. Es kann auch für kontaktlosen Zutritt auf Festivals und in Stadien genutzt werden. Darüber hinaus unterstützt es mobile Bonusprogramme zur Kundenbindung.
2. Verbesserte Customer Journey
Mobile Tickets lassen sich dank der Integration mit mobilen Bezahldiensten wie Google Pay einfach abrufen und aufladen . Nutzer können ihr kompatibles, NFC-fähiges Android-Smartphone einfach an das System halten, ohne den Bildschirm entsperren zu müssen. So können Fahrgäste schnell und effizient reisen. Neben der Fahrpreiszahlung können Pendler über vertrauenswürdige Dienste wie Google Pay auch mobile Ticketing-Dienste nutzen, um Echtzeit-Routeninformationen abzurufen, ihre Konten zu verwalten und vieles mehr.
Mobile Tickets verbessern den öffentlichen Nahverkehr und sind optimal mit Smartcard-basierten Fahrkartensystemen kompatibel . NXP bietet die Lösung MIFARE 2GO an, die herkömmliche Fahrkarten digitalisiert und deren Nutzung auf NFC-fähigen Mobilgeräten ermöglicht . Damit erreichen Verkehrsbetriebe das digitale Zeitalter.
3. Niedrigere Betriebskosten
Die Umstellung auf mobile Tickets kann für Verkehrsbetriebe eine kosteneffektive Möglichkeit sein, in die Infrastruktur zu investieren, da die laufenden Wartungskosten einen erheblichen Teil ihres Betriebshaushalts ausmachen.
Der mobile Ticketverkauf senkt die Kosten für den Ticketvertrieb, da das Personal kein Bargeld mehr entgegennehmen oder Geldscheine und Münzen einsammeln muss . Stattdessen kann der Ticketverkauf online erfolgen.
Kontaktlose Fahrkartenautomaten, die auf Tap-and-Go-Technologie basieren, weisen zudem in der Regel weniger mechanische Bauteile auf als Automaten, die Fahrkarten per Magnetstreifen, Barcode oder QR-Code lesen. Dadurch werden Ausfälle minimiert und die Wartungskosten für die Lesegeräteinfrastruktur deutlich gesenkt, insbesondere in weitläufigen Verkehrssystemen.
4. Schnelle und skalierbare Markteinführungszeit.
Verkehrsbetriebe können MIFARE® 2GO als Lösung nutzen, die auf ihren bestehenden, auf MIFARE-Produkten basierenden Infrastrukturen aufbaut und ihnen so eine deutlich schnellere Markteinführung sowie die nahtlose Integration mobiler Funktionen ermöglicht . Dank eines optimierten Onboarding-Prozesses und umfassender technischer Unterstützung für Infrastruktur und Backend-Systeme können diese Betriebe eine schnelle und effiziente Implementierung innerhalb von nur 3 bis 6 Monaten erreichen.
Verkehrsbetriebe können mehrere Gerätehersteller integrieren und so mehr Nutzer mit NFC-fähigen Android-Smartphones erreichen. Für eine breite Nutzung ist ein robustes Sicherheitssystem unerlässlich. Dies lässt sich beispielsweise durch den Einsatz eines manipulationssicheren Sicherheitselements (SE) in Verbindung mit einer Cloud-Lösung realisieren.
5. Einfachere Infrastruktur-Updates
Mobile Ticketing ist bequemer und kostengünstiger als herkömmliche Ticketformate. Es erfordert keine ständige Verbindung zu den Backend-Systemen und nutzt ein kleineres Netzwerk, das einfacher und günstiger zu aktualisieren ist.
Mobile Ticketing-Netzwerke sind effizient und lassen sich leicht aktualisieren. Verkehrsbetriebe müssen sich daher nicht mehr mit komplexen Aktualisierungen alter Systeme befassen. Die Aktualisierung der vorhandenen Lesegeräte-Infrastruktur kann sich als kostspielig erweisen und die begrenzten Mittel für öffentliche Dienste erheblich belasten.
Vorteile eines intelligenten öffentlichen Verkehrssystems
Intelligenter Transport beinhaltet die Integration fortschrittlicher Technologien wie Cloud Computing, drahtlose Kommunikation, standortbasierte Dienste und Computer Vision in das Transportsystem, um ein nahtloses und effizientes Netzwerk zu schaffen. Beispiele:
- Fortschrittliche Verkehrsmanagementsysteme
- Autonome Fahrzeuge
- Scanbare Transitkarten
Intelligente Transportmittel erfreuen sich in Großstädten weltweit zunehmender Beliebtheit und Experten prognostizieren für den Zeitraum von 7 bis 2021 eine Wachstumsrate von 2028 %. Es ist offensichtlich, dass intelligente Transportmittel uns erhalten bleiben und eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung von Technologien wie autonomen Fahrzeugen und intelligenten Städten spielen werden.
1. Erweiterte Sicherheitsmaßnahmen
Intelligente Verkehrssysteme erhöhen die Sicherheit, indem sie den Verkehr von Einsatzfahrzeugen wegleiten und über Gefahren und Geschwindigkeitsbegrenzungen informieren.
Die 5G-Infrastruktur ermöglicht es intelligenten Fahrzeugen, regelmäßige Updates zu Verkehr, Wetter und Sicherheit zu erhalten. Autonome Fahrzeuge könnten künftig 5G-Netze für eine bessere Kommunikation mit anderen Fahrzeugen nutzen und so die Datengenauigkeit verbessern.
Kennzeichenleser können die Sicherheit erhöhen, indem sie mit den Strafverfolgungsbehörden zusammenarbeiten, um Kriminelle festzunehmen, Verfolgungsfahrzeuge zu verfolgen und vermisste Kinder schnell zu finden.
2. Verbesserte Verkehrswege
Intelligente Verkehrssysteme revolutionieren die Routenplanung durch die Nutzung von Echtzeit- und historischen Daten . Sensoren und Kameras erkennen Unfälle und teilen die Informationen mit Autofahrern und Rettungskräften, um einen reibungslosen Verkehrsfluss zu gewährleisten. Intelligente Sensoren auf der Straße messen Schnee und Eis, helfen Fahrern bei der Routenplanung und warnen vor Wetteränderungen.
3. Verbesserte Verkehrssignale und Gesetze
Intelligente Verkehrssysteme integrieren Schilder und Signale in ein privates Mobilfunknetz und ermöglichen so schnellere Anpassungen an die realen Gegebenheiten. Künstliche Intelligenz (KI) analysiert Wetter, Straßenverhältnisse und Verkehrslage, um die Einhaltung der Verkehrsregeln zu steuern. Bildet sich beispielsweise Eis auf einer Autobahn, informiert die KI die Verkehrsbehörde und reduziert die zulässige Höchstgeschwindigkeit um 20 km/h.
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