Produkte mit der Schutzart IP67 gelten als wasserdicht. IP steht für Ingress Protection (Schutzart gegen Eindringen) und bezeichnet die von der Internationalen Elektrotechnischen Kommission (IEC) entwickelte internationale Schutzartkennzeichnung. Die Kennzeichnung besteht aus zwei Ziffern: Die erste Ziffer (1–6) gibt den Schutz gegen feste Stoffe an, die zweite (1–9) den Schutz gegen Flüssigkeiten.
Bei IP67 steht die erste Ziffer „6“ für einen hochwertigen Schutz gegen Staub , Schmutz und Partikel in der Luft, die mit bloßem Auge nicht sichtbar sind. Die zweite Ziffer „7“ kennzeichnet eine hohe Beständigkeit gegen Wasser, einschließlich Strahlwasser, Wasserschläuche und kurzzeitiges Eintauchen.
Die IP67-zertifizierten Produkte eignen sich zuverlässig für den Innen- und Außenbereich, bei Nässe sowie in der Industrie. Sie sind in der Regel bis zu einer Wassertiefe von einem Meter für etwa 1 Minuten beständig.
Es gibt mehrere Solarmodule mit der Schutzart IP67, die ihre Beständigkeit gegenüber Wasserkontakt kennzeichnet. Diese Module können etwa eine halbe Stunde lang in bis zu einem Meter Wassertiefe eingetaucht werden. Wie bei anderen elektronischen Produkten steht die „6“ in IP67 für Schutz gegen Schmutz, während die „7“ darauf hinweist, dass das Solarmodul gegen typische Witterungseinflüsse wie Regen und Schnee geschützt ist.
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Wie erhält man die Schutzart IP67?
Diese Schutzart gewährleistet, dass die Produkteigenschaften korrekt gekennzeichnet sind und informiert Sie über den zu erwartenden Schutzgrad. Sie entspricht der IP-Zertifizierung und ersetzt ungenaue Begriffe wie „wasserdicht“ oder „wasserabweisend“, wie in der Produktanleitung beschrieben. Dennoch ist Vorsicht geboten bei Ausnahmen in den Produktdetails.
Um eine IP-Schutzart zu erhalten, sollten Sie eine Prüfung des Schutzes vor Eindringen von Fremdkörpern durch eine zertifizierte Prüfstelle durchführen lassen. Ermitteln Sie vor der Prüfung die passende Schutzart anhand der Anforderungen an die Widerstandsfähigkeit des Produkts und der Prüfnormen. Diese muss den Kundenerwartungen entsprechen, da sie den Herstellern hilft, ihre Produkte besser zu vermarkten. Nach Abschluss der Prüfung hilft die vergebene Schutzart den Kunden, den Schutzgrad des Produkts zu verstehen.
Das Fehlen der richtigen Einstufung kann das Vertrauen der Verbraucher und die Marktposition des Herstellers schädigen.
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IP67 vs. IP68: Was ist der Unterschied?
IP67 und IP68 sind Schutzarten, die angeben, wie gut sich elektronische Geräte vor Umwelteinflüssen schützen. Diese Schutzarten helfen, Produkte vor Staub und Schmutz zu schützen und Spritzwasser zu überstehen. Der Hauptunterschied zwischen IP67 und IP68 liegt in ihrer Wasserdichtigkeit. Ein IP67-Gerät kann bis zu 30 Minuten lang in bis zu einem Meter Wassertiefe eingetaucht werden. Ein IP68-Gerät hingegen übersteht das Eintauchen in mehr als einen Meter Tiefe ; die genaue Tiefe ist in der Bedienungsanleitung des Herstellers angegeben.
Darüber hinaus ist es für eine optimale Leistung im Allgemeinen nicht sicher, das Gerät in mehr als 1.5 m tiefes Wasser einzutauchen. Außerdem wird dringend empfohlen, auch die Zeiträume zu begrenzen.
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