Das hinter dem Flusslauf aufgeschüttete Gebiet wird als Stausee bezeichnet. Er enthält Wasser, das bei hohem Strombedarf zur Stromerzeugung genutzt wird. Das durch die Überläufe abfließende Wasser sammelt sich in diesem Speicherbecken, wenn der Wasserbedarf geringer ist. Der Wasserstand im Stausee liegt bei Nutzung etwa 1 bis 1.5 Meter über dem Flusspegel.
Der Energiebedarf kann durch die Nutzung einer erheblichen Menge an Teichwasser gedeckt werden. Die mit diesem System betriebenen Kraftwerke sind effizienter als solche ohne dieses System.
Wofür wird Pondage verwendet?
Es handelt sich um einen Speicherbereich, der in Wasserkraftwerken genutzt wird und zur Aufrechterhaltung folgender Aspekte dient:
- Die gewünschte Wasserdurchflussmenge kann gespeichert werden.
- Es kann zum Zeitpunkt der hoher Strombedarf.
- Die Schwankungen der Strömung des Baches werden ausgeglichen.
- Das verschüttete Wasser wird genutzt, sodass es nicht durch Leckagen verschwendet wird.
Siehe auch: Was ist hydraulisches Fracking?
Warum ist eine Teichbildung erforderlich?
Dies ist aus folgenden Gründen erforderlich:
- Es wird hauptsächlich verwendet von Wasserkraftwerke Strom zu erzeugen.
- Bei Katastrophen wie Dürren kann das Stauwasser in natürliche Gewässer abgeleitet werden.
- Auch der aquatische Lebensraum wird bewirtschaftet und durch die Regulierung des Wasserspiegels die Artenvielfalt erhalten.
Wie berechnet man den Pondage-Faktor?
Es handelt sich um das Verhältnis der Gesamtzahl der Stunden des Wasserzuflusses zur Betriebsdauer des Kraftwerks in einer bestimmten Woche . Wenn ein Kraftwerk beispielsweise 3 Tage lang in Betrieb ist und die tägliche Betriebsdauer 4 Stunden beträgt, ergibt sich der Stauungsfaktor wie folgt:
(7* 24)/(3*4)= 14
Dabei ist 14 der Pondage-Faktor eines bestimmten Wasserkraftwerks.
Empfehlung: Was ist die hydraulische Förderhöhe in einem Wasserkraftwerk?



